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Nachhaltigkeitsbericht von Esterhazy

V.l.n.r. Franz Schellhorn, Anna Lampret, Matthias Grün Am 21. April wurde der sechste Nachhaltigkeitsbericht von Esterhazy in der Burg Forchtenstein vorgestellt. Matthias Grün, Vorstand der Esterhazy Privatstiftungen, präsentierte gemeinsam mit Anna Lampret, der Leiterin des Esterhazy Nachhaltigkeitsteams, die darin behandelten Schwerpunkte von 2019 bis 2021 unter dem Schlagwort „Perspektivenwechsel“. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel seines Impulsreferats regte Franz Schellhorn von Agenda Austria im Anschluss zum kritischen Diskurs an. Bei Esterhazy stehen der Naturschutz sowie die Bewahrung gesellschaftlicher und kultureller Werte im Fokus. 2021 erwirtschaftete Esterhazy in den Bereichen PANNATURA (Land- und Forstwirtschaft), Immobilien, Weingut Esterházy, Hospitality sowie Kultur, Tourismus und Veranstaltungen einen

Drei Millionen für Forschungsprojekte

Beim „Tag der Ressortforschung“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) hielt Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger fest: „Die Corona-Pandemie und der furchtbare Krieg Russlands in der Ukraine haben Themen in den Mittelpunkt gerückt, die für uns bisher selbstverständlich waren: Dazu gehört eine krisenfeste Versorgung mit Lebensmitteln, Energie und Produktionsmitteln. Forschung und Entwicklung sind der Motor für Innovationen und neue Wege. Darum stellen wir 3 Millionen Euro für praxisorientierte Forschungsprojekte im Bereich der Versorgungsund Ernährungssicherung zur Verfügung.“ Projektanträge zum Thema Versorgungs- und Ernährungssicherheit können bis zum 31. Juli 2022 eingereicht werden. „Schon während der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass die Lebensmittelversorgung

Nachhaltiger Kräuter- und Gewürzanbau

Gewürz-Spezialist Zaltech ist einer der führenden Hersteller von Gewürzmischungen für die Lebensmittelindustrie. Eigentümer Helmut Gstöhl ist trotzdem regional stark verwurzelt. Der gebürtige Vorarlberger kaufte einen aufgelassenen Bauernhof – das Maiergut im oberösterreichischen Innviertel, nahe des Zaltech-Firmensitzes. „Denn die regionale Verwurzelung war uns bereits bei der Standortwahl für die Zaltech im Jahr 2015 in Moosdorf äußerst wichtig. Wir sehen das als Beitrag zur regionalen Stärkung und Verwurzelung – auch als Arbeitgeber“, so Gstöhl. Das Maiergut wird wieder erweckt: Auf dem 14 Hektar großen Areal sollen künftig Kräuter und Gewürze sowie Ölsaaten wie Leinsamen angebaut werden. „Entscheidend sind nicht nur der Boden

Versorgungssicherheit in Krisenzeiten gewährleisten

V. l.: Christian Gantner, Andreas Haider, Michaela Langer-Weninger, Maria Fanninger, Martin Gruber, Alessandro Wolf, Josef Schwaiger, Markus Kaser, Marcel Haraszti, Hannes Royer, Johann Seitinger, Horst Leitner, Peter Raggl. Engpässe im Futtermittelbereich, steigende Energiekosten, ein Mangel an Düngemitteln: Schnell hat der Krieg in der Ukraine gezeigt, wie fragil und abhängig das System der österreichischen Lebensmittelproduktion ist. Der passende Zeitpunkt, um die wichtigsten Vertretungen aus Agrarpolitik und Lebensmittelhandel an einen Tisch zu holen und über die aktuell herausforderndsten Themen der Branche zu sprechen. Daher bat der steirische Agrarlandesrat Johann Seitinger den unabhängigen Verein Land schafft Leben, ein solches Gespräch zu initiieren. Land schafft

Erfolgreiches Messeduo in Wieselburg

Feierliche Eröffnung der Messe durch Landeshauptfrau Johanne Mikl-Leitner. Nach fast zwei Jahren coronabedingter Pause war das Messegelände Wieselburg wieder Schauplatz einer erfolgreichen Messe. Die Verlegung der „Ab Hof“ (Spezialmesse für bäuerliche Direktvermarktung) auf Mitte Mai und damit die Zusammenlegung mit der neuen „Wieselburger Messe“ (Treffpunkt Landwirtschaft, Forst & Lebensmittel) war die „Notlösung“, die sich am vergangenen Wochenende zur Freude der Messe Wieselburg als sehr positiv herausstellte. Gelungene Premiere Mehr als 200 Aussteller fand man in der neuen „Wieselburger Messe“. Die hohe Qualität der Ausstellung, das umfangreiche Markenangebot im Bereich der Landtechnik, ein Schwerpunkt zum Thema „Innovation Farm“ und viele zusätzliche Angebote erzeugten auch

Köstinger: Rücktritt im Bundesministerium für Landwirtschaft

Heute Vormittag, am 9.5.2022, gab die österreichische Tourismus- und Landwirtschaftsministerin ihren Rücktritt bekannt. Köstingers Mandat im Nationalrat soll zurückgelegt werden, die Kärntnerin plant, sich vollkommen aus der Politik zurückzuziehen. Die 43-jährige bedankte sich in ihrer Rücktrittsrede bei der ÖVP-Partei, der Regierung sowie bei Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Ein besonderer Dank galt ihren Mitarbeitern – in ihrem Ressort und im Kabinett. Als Sebastian Kurz zurückgetreten war, sei auch für sie festgestanden, dass sie sich aus der Politik zurückziehen werde. Der richtige Zeitpunkt sei bislang aber für sie noch nicht gekommen. Köstinger sei für eine Übergangsphase geblieben, worum sie Kanzler Karl Nehammer damals

Verpflichtende Herkunftskennzeichnung kommt

Bundeskanzler Karl Nehammer und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger: Mit der Umsetzung der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung in verarbeiteten Lebensmitteln und in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung soll ein wichtiger Punkt des Regierungsprogramms Realität werden. „Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung der Hauptzutaten Milch, Fleisch und Ei in verarbeiteten Lebensmitteln und in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung kommt. Mit dem jüngsten Ministerrats-Beschluss bringen wir diese wichtige Maßnahme für Produzenten und Konsumenten in die Zielgerade. Indem wir Transparenz schaffen, können Konsumenten klare Kaufentscheidung treffen, bewusst auf regionale Produkte greifen und damit unsere bäuerlichen Familienbetriebe stärken. Wo Österreich drinnen ist, muss künftig auch Österreich draufstehen“, betont Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger anlässlich der in der Vergangenheit

Die Spargelsaison ist eröffnet

In der Steiermark betreibt das Ehepaar Rauch eine Landwirtschaft, einen Gasthof und eine Freizeitanlage – der „Rauch-Hof“ bietet die gesamte Bandbreite, Gerichte kommen direkt von der Wiese auf den Teller. Karin und Willi Rauch ergänzen sich blendend: Sie kocht saisonal, was die aktuelle Jahreszeit zu bieten hat, und er versorgt Gäste mit einer Vielzahl an Weinen, Obstsäften und Bränden aus dem steirischen Keller. Am Rauch-Hof ist kulinarisches Schlemmen angesagt, als besondere Saison in den Monaten Mai und April wird die Spargelzeit gefeiert. Das sogenannte Königsgemüse kann am Hof von Ehepaar Rauch frisch genossen werden, nach dem Essen von Karin lädt Willi

Erfolg für „Qualität Tirol“-Gütesiegel

Das Gütesiegel "Qualität Tirol" steht für regionale, hochwertige, nachhaltig produzierte Lebensmittel, die zu 100% in Tirol gewachsen und veredelt werden. Im Auftrag der Agrarmarketing Tirol wurde eine aktuelle Wertschöpfungsanalyse von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) in Innsbruck durchgeführt. Gegenstand der Studie war die Analyse jener regionalwirtschaftlichen Effekte, gemessen an Wertschöpfung, Beschäftigung und Einkommen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette von mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ ausgezeichneten Lebensmitteln ausgehen. Die Ergebnisse wurden jüngst im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck präsentiert. Qualität und Regionalität lohnt sich „Wir haben die Agrarmarketing Tirol 1995 im Zuge des EU-Beitritts mit der Zielsetzung gegründet, die Vermarktung regionaler Lebensmittel zu

Bauernmarkt unter Palmen

Mit der Veranstaltungsreihe „Bauernmarkt unter Palmen" von 19. – 22. Mai schafft die digitale Lebensmittelplattform markta.at in Kooperation mit der HBLFA für Gartenbau und Österreichische Bundesgärten ein innovatives Pop-up-Format und einen Begegnungsraum für Konsumenten und Produzenten. Als Location wurde ein historischer Ort mit ganz besonderem Ambiente gewählt – das Palmenhaus im Burggarten im 1. Wiener Gemeindebezirk. Beim „Bauernmarkt unter Palmen" ... ... können sich Stadtbewohner direkt mit ihren Produzenten austauschen und ihre Lebensmittel wieder so richtig kennenlernen. „Wir wollen Menschen, Produzenten und Lebensmittel in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen", sagt Geschäftsführerin Theresa Imre. Bis zu 30 Familien- und Kleinproduzenten werden handgemachte Produkte anbieten und

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