Umweltfreundlich und auffallend sollen die Verpackungen auch in diesem Jahr sein.

Verpackungen sind überall ein präsentes Thema und werden viel diskutiert. Auf der einen Seite können geeignete Verpackungen das Verderben von Lebensmitteln verhindern oder hinauszögern, auf der anderen Seite türmen sich die Müllberge auf der ganzen Welt. Es geht also darum, Papiere & Co. sinnvoll einzusetzen und wenn möglich auf sie zu verzichten. Mehrwegverpackungen und umweltfreundliche Alternativen rücken immer mehr in den Fokus von Kunden und auch Politik. So sind etwa aktuelle Beispiele für die Reduzierung von Kunststoffen das „Trinkhalmverbot“ und das Verbot von nichtabbaubaren Plastiksackerln. Ab Juli 2021 gilt, dass auf bestimmten Einwegkunststoffprodukten – wie z.B. Getränkebecher – über die richtige Entsorgung informiert und darauf hingewiesen werden muss, dass ein Artikel Kunststoffe enthält sowie etwa das achtlose Wegwerfen des Produkts negative Umweltauswirkungen verursachen kann. Rund 900.000 Tonnen Plastikmüll fallen in Österreich jährlich an, ca. ein Drittel davon wird derzeit recycelt. Etwa 300.000 Tonnen sind Verpackungsmüll – also eine ganze Menge. Wie gut, dass sich der Trend in Richtung umweltfreundliche Kunststoffalternativen für Verpackungen 2021 fortsetzt. Es wird laufend an neuen Produkten getüftelt, wie etwa an einem Graspapier. Unter dem Namen „IQ Grass+Packaging“ soll das zu 30 % aus Gras und zu 70 % aus Frischfaserzellstoff bestehende Papier in diesem Jahr noch auf den Markt kommen. Hergestellt wird es von Mondi Neusiedler in Niederösterreich und auch wenn es sich vorerst als Nischenprodukt für den Premiumverpackungsmarkt positioniert – der Gedanke dahinter ist sicherlich innovativ. Seit Corona bieten viele Betriebe einen Take-away-Service an, hierfür wird natürlich eine geeignete Verpackung benötigt. So ist zu beobachten, dass gängige Verpackungsartikel kurzum eine neue Funktion erhalten und den Bedürfnissen entsprechend abgewandelt werden. Aus „normalen“ Lebensmittel- Kartons werden „Buffets to-go“ oder Fingerfood-Boxen. Die für Nudelboxen bekannten Kartons werden mit frischem Kaiserschmarren oder Buchteln samt Vanillesauce gefüllt und in Einmachgläser kommen Suppen, Salate, Desserts und viele weitere Schmankerl. Zu beachten ist dabei, dass die Verpackung für die jeweiligen Lebensmittel geeignet ist (z. B. spielt der Fettbzw. Feuchtigkeitsgehalt des verpackten Lebensmittels eine Rolle). Wer sich da nicht sicher ist, kann sich von den Verpackungsprofis beraten lassen.

2021 im Trend

Auffällig und in Farbe: Auffällige Formen und Farben spielen bei der Kaufentscheidung keine unwesentliche Rolle. Mit Hilfe von kreativen Kartonagen, kunstvoll gestalteten Etiketten oder Verpackungsideen, die sich von der Masse abheben, können Sie Ihren Kunden ein zusätzliches Einkaufserlebnis bieten. Auch für Hofläden lassen sich viele Verpackungsmöglichkeiten umsetzen, denn diese müssen nicht immer teuer sein. Viele Verpackungsspezialisten bieten bereits vorgefertigte Produkte auch in kleinen Einheiten an, sodass nicht unnötig viele Exemplare gekauft werden müssen. Vintage-Look: Seit einer Weile liegen Verpackungen im Vintage- Stil im Trend – das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Egal, ob Eierkartons, Papiertaschen, Flaschenformen oder Wursthüllen – der Oldschool-Look ist in allen Verpackungsbereichen zu finden. In Kunst gehüllt: Von Farbtexturen und Gemälden inspiriert sind mittlerweile viele Etiketten und Designs ein echtes Kunstwerk. Es geht jedoch noch exklusiver, indem jede Verpackung (z.B. Weinflasche oder Holzboxen) von Hand und individuell gestaltet wird. Ein Premium-Produkt, das zu besonderen Anlässen gerne verschenkt wird.

Ähnliche Artikel