Sonntag - 14.04.2024
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Genussvolle Feiertage


Regionale Köstlichkeiten sorgen für Weihnachtsstimmung.


Die (Vor-)Weihnachtszeit ist immer eine ganz spezielle Zeit, eine Zeit, in der vermeintliche Gegensätze aufeinandertreffen: Hektik auf Besinnlichkeit und bunte Lichter sowie Musik auf Ruhe. Viele freuen sich auf ein entspanntes Weihnachtsfest und kommen trotzdem im letzten Monat des Jahres nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung. Und dennoch: Um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel herum liegt etwas Besonderes in der Luft. Hier ist nicht nur der Geruch von gebrannten Mandeln, Maroni, frisch gebackenen Keksen oder Glühwein gemeint, sondern es sind auch all die kleinen Dinge, die in einer hektischen Zeit doch ein bisschen für Festtagsstimmung sorgen. Das können beispielsweise kulinarische Traditionen und regionale Bräuche sein, die im ganzen Land zu finden sind. Auch wenn heutzutage viele Traditionen nicht mehr ganz dem ursprünglichen Zweck dienen, so lassen sie die Menschen ein Stückchen näher zusammenrücken. Allen voran sind hier die Festtagsgerichte zu nennen, die bei vielen Leute unverzichtbar sind. Nicht umsonst wird dem Essen nachgesagt, dass es Menschen miteinander verbindet. Geht es um die Zutaten für die köstlichen Speisen und auch um die Getränkebegleitung, so sind die regionalen Produzenten und Direktvermarkter die erste Adresse, die Genießer ansteuern sollten. Denn im ganzen Land bieten Traditionsbetriebe Köstlichkeiten an, die nicht nur aber auch an Weihnachten das Genießerherz höher schlagen lassen. Dabei stehen höchste Qualität und traditionelles Handwerk im Vordergrund – weite Transportwege und eine unübersichtliche Herkunft kann man sich also sparen, denn das Gute liegt so nah.

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Fisch für die Festtage

Fisch gehört für viele Leute zu Weihnachten einfach dazu und heimischer Fisch ist dabei genau die richtig Wahl. Als beliebtester Weihnachtsfisch gilt in vielen Regionen der Karpfen, dessen Fleisch in der kalten Jahreszeit am besten schmeckt. Vor allem in Wien präsentiert sich der Fisch an diesem Tag in einem goldbraunen Gewand aus knuspriger Panier, dazu wird klassisch ein Mayonnaise- Salat gereicht. Aber auch in der Suppe, als Filet oder Sülzchen kommt der Karpfen im Osten als traditionelles Weihnachtsessen daher. In Waidhofen an der Thaya befindet sich mit der Teichwirtschaft Kainz einer jener Betriebe, die vor Weihnachten alle Hände voll zu tun haben. Die Fische kommen hier direkt von den Teichen in den Ab-Hof-Verkauf und werden auch an die regionale Gastronomie geliefert. Fangfrischen Fisch in Bioqualität gibt es von Biofisch in Wien. Die Speisefische werden nach den Kriterien der ökologischen Landwirtschaft, in traditioneller Handarbeit gezüchtet und kommen ohne lange Transportwege zu den Kunden. Sämtliche Fische (aus dem Biofisch-Teichgut Haslau und auch die Kärntner Bio-Saiblinge, -Forellen und -Lachsforellen) gelangen lebend in die Biofisch-Manufaktur in Wien-Hetzendorf, wo sie artgerecht gehalten werden, bevor sie frisch geschlachtet auf die Märkte gebracht oder direkt an die Kunden verkauft werden. Wer nicht selbst kochen möchte, der findet hier auch handgemachte Fisch- Feinkost und Räucherspezialitäten z.B. für die beliebten Lachs- Brötchen.

Fisch für die FesttageRegionale Würste

Im Westen hingegen spielt der Fisch als Feiertagsspeise keine große Rolle. Hat er noch nie, denn in Vorarlberg zum Beispiel genießt man lieber Kalbsbratwürste mit Sauerkraut, Sauren Rüben oder auch Kartoffelsalat. Die Metzgerei Broger im Bregenzerwald beispielsweise stellt diesen beliebten Klassiker nach traditionellem Rezept her. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Ländle Marketing und den Vorarlberger Bauern wird für die Bregenzerwälder Kalbsbratwurst zu 100 % Vorarlberger Kalbfleisch von Tieren, die auch hier geboren und aufgewachsen sind verarbeitet. Apropos Metzgerei: Gerade vor den Weihnachts-Feiertagen und dem Jahreswechsel sind Aufschnittplatten sehr gefragt. Für Metzgereien und auch Direktvermarkter kann der Platten-Service deshalb nochmals eine schöne Umsatzsteigerung vor dem neuen Jahr bedeuten. Es macht Sinn, den Platten-Service früh genug zu bewerben (im Geschäft, Homepage, Social Media-Kanälen etc.), damit Kunden planen und auch rechtzeitig vorbestellen können. Auch bereits genussfertige Gerichte z.B. im Rexglas sind sehr beliebt für die Feiertage. Von Rindsrouladen über Geschnetzeltes bis hin zu kräftigen Suppen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Alles Käse

Ein weiterer Klassiker ist das Käsefondue. Vor allem in den Bergregionen ist das Gericht aus geschmolzenem Käse nicht wegzudenken. Neben würzigem Käse (die Mischung kann je nach Region variieren) und trockenem Weißwein darf Maisstärke nicht fehlen – und schon ist die Fondue-Mischung fertig. Das Ganze kommt dann in einen Topf (Caquelon), der aus Steingut, Keramik, Gusseisen oder Porzellan bestehen kann, wird auf dem Herd geschmolzen und kommt dann auf ein Rechaud, wo der Käse flüssig und warm gehalten wird. Eingetunkt wird Brot aber auch Kartoffeln, Gemüse oder Früchte können mit dem Käse umhüllt werden. Wenn wir schon beim Käse sind, dann darf Raclette in der Aufzählung natürlich nicht fehlen. Die Elektro-Racletteöfen sind mittlerweile in vielen Haushalten zu finden und kommen an Weihnachten gerne auf den Tisch. Das Wichtigste ist wohl der richtige Käse, am besten, wie der Name schon verrät, Raclettekäse. Er ist fein-würzig, mit einer essbaren Naturrinde und perfekten Schmelzeigenschaften. Sennereien, die diesen gschmackigen Käse produzieren, bieten ihn in Stangenform oder bereits in Scheiben geschnitten an. Neben der klassischen Variante gibt es auch Raclettekäse mit Pfeffer, Chili und anderen Zusätzen. Die Scheibchen passen perfekt in die Schäufelchen und lassen sich geschmolzen auf Brot, Kartoffeln und Co. streichen. Chutneys, Senfsaucen, Gewürzsalze und auch Getränkebegleitungen wie Wein oder Säfte werden gerne gleich mit eingekauft. Über diese Zusatzverkäufe freuen sich nicht nur die Kunden, sondern sie sind auch gute Umsatzbringer.

Christbäume sind ökologisch wertvoll

Für das passende Ambiente sorgen Christbäume aus regionalem Anbau. Viele heimische Betriebe züchten die Bäume seit Generationen. Dabei steht der behutsame Umgang mit der Natur im Vordergrund, denn schließlich sollen noch viele weitere Generationen etwas von der Tradition haben. Mit dem Kauf eines heimischen Baumes verschönern Sie nicht nur Ihr Zuhause, sondern tun auch dem Klima was Gutes, denn bevor die wohlduftenden Bäume festlich geschmückt werden, sind die Christbaumkulturen Lebensraum für unterschiedliche Vögel, Paradies für Insekten und natürlicher Wasserspeicher bzw. Luftfilter. So ein heimischer Christbaum bringt also Weihnachtsstimmung und ist zugleich ökologisch wertvoll.

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